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Pfarreiprojekte
 
 

 

Pfarreiprojekt 2009

 

Urukunnu: Die Stärkung von Dorfgemeinschaften im südlichen Indien.

 

Raiffeisenbank Zug

6341 Baar

PC 60-8774-0, BC 81454, Kto. 26642.91

IBAN CH44 8145 4000 00 26 6429 1

 

Urukunnu
unser Pfarreiprojekt 2009-2011

 

Urukunnu heisst eine Gegend im südlichen Indien zwischen Kerala und Tamil Nadu.

 

 

Urukunnu ist ein Projekt der Südindischen Provinz der Menzingerschwestern.
Vor etwa 15 Jahren gründeten sie dort eine kleine Klinik mit einem angeschlossenen Ausbildungszentrum. In den abgelegenen Dörfern im gebirgi­gen Urwald nehmen nun Studentinnen der Kran­kenpflege Kontakt auf mit der Bevölkerung, hören auf deren Anliegen und Bedürfnisse und suchen mit ihnen nach Lösungsmöglichkeiten. Diese wer­den zusammen mit Freiwilligen vor Ort Schritt um Schritt angegangen.

 

Urukunnu
Ein Entwicklungsprogramm mit drei Phasen:

  1. Evaluation: Menschen in 27 abgelegenen Dörfchen werden nach ihren Bedürfnissen gefragt
  2. Animation: die Dorfgemeinschaften wählen aus ihren Reihen fähige Leute, die zu Anima­tor/Innen und Volontär/Innen ausgebildet und später im Dorf eingesetzt werden
  3. Betreuung: die Animator/innen und Volon­tär/Innen werden betreut und überwacht

 

Urukunnu
Menschen auf dem Land werden besucht und ihre Anliegen aufgenommen.

 

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Ein Projekt für rund 65'000 Personen, 90 % sind sozial und ökonomisch rückständig und werden den untersten Schichten zugerechnet.
Die Mehrzahl der Leute besitzt Land und die rechtlichen Titel.
Es gibt keine Strassen und keinen öffentlichen Verkehr. Der Urwald mit wilden Tieren erschwert den Zugang zu den Dörfern.
Die staatlichen Programme für Bildungs- und Ge­sundheitsarbeit gelangen kaum zu den abgelege­nen Orten. Die Schwestern und die Behörden arbeiten nach Möglichkeit zusammen und unter­stützen sich gegenseitig.
In einem ersten langwierigen Schritt konnten Pro­jekthelfer/innen vor Ort ausfindig gemacht und ausgebildet werden.

 

Ausbildung von 144 Dorfmitarbeiterinnen

 

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Bei rund 10'000 Familienbesuchen konnten 40'000 Menschen erreicht und deren Situation in Gesundheit, Bildung, Ernährung, Wirtschaft und Spiritualität erfasst werden.
Mit Ersthilfe-Camps wird im Rotationssystem jedes Dorf 4 Mal jährlich besucht.
Gesundheits-Clubs und Selbsthilfegruppen wer­den gegründet und gestärkt.

 

Ausserschulische Lernprogramme

 

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Den armen Kindern Hausaufgabenhilfe ermöglichen.

Die Millionenstädte Mumbay, Neu-Dehli, Kalkutta wachsen. Der Strassen- und Luftverkehr nimmt zu und die Eisenbahn stagniert.

 

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Vom Bollywood-Blick zurück zur Sichtweise der Menzinger-Schwestern in Indien:
Basisarbeit, Schritt um Schritt, die langfristige Entwicklung und menschliche Würde im Blick. Deshalb:

Unser Pfarreiprojekt 2009-2011
Urukunnu
Stärkung von Dorfgemein­schaften im südlichen Indien.

 

Finanzen
Die erbetene Summe von rund 50'000 Fr im Jahr ist für die Freiwilligen, die tätig sind als Animato­ren und Gesundheitsarbeiter (etwa 300 Perso­nen), für deren Reisespesen, Kurskosten und Dokumentationen… Hilfe zur Selbsthilfe ist das Prinzip. Die Eigenorganisation mit Mikro-Krediten gehört dazu.
Die Provinzleitung mit Sr. Doris und Sr. Rosmery kontrolliert die Abrechnungen und Budgetierun­gen.
Die Geldüberweisungen aus dem Ausland werden auch von staatlichen Stellen notiert.

 

Raiffeisenbank Zug
PC 60-8774-0, Kto. 26642.91
Pfarreiprojekt St. Martin
CH07 8145 4000 0026 6427 8

Südindien und Sri Lanka

 

 

Urkukunnu, ein Projekt verbessert die Bedingungen menschlicher Grundbedürfnisse

  1. Hygiene:
    Trinkwasser und Abwasser
    Haus- und Hofreinigung
    Bekleidung
  2. Ernährung:
    Gartenbau und Kleinviehzucht
    Rohkost, Kochen, Garen
    ausgewogenenes Essen
  3. Krankenpflege:
    Prävention und Aufklärung
    Pflege und Transportmöglichkeiten
  4. Bildung
    Primarschule an Ort
    Weiterführende Ausbildungen
    Erwachsenen- und Bewusstseinsbildung
  5. Spiritualität
    Wertschätzung der eigenen Traditionen
    Gemeinsames Beten und Feiern
    Bibellesen
  6. Oekonomie
    Solidaritätsgruppen bilden
    Mikro-Banken zur Selbsthilfe ermöglichen
    Produktion und Handel von Nischenprodukten

 

Indien eine vielfältige Welt

 

 

Mehr als 25 verschiedene Völker und Sprachen mit eigenen Schriften, vom Südpazifik bis zum Himalaya, mehr als 1 Milliarde Menschen, von der Technologie der Steinzeit bis zum modernsten Rechner, Wüste und Urwald, Vielfalt der Religionen Hinduismus, Islam, Christentum, Sikhismus, Buddhismus, Jainismus, Parsen …
28 Bundesstaaten und 6 Unions-Territorien.
Parlamentarische Demokratie.

 

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Die Bevölkerung wächst, die Urwälder mit ihrer Fauna und Flora und all den Schlangen und Vögeln und Tieren werden bedrängt. Waldschwund und Wüstenbildung bedrohen die Zukunft.