Auf der Suche nach freiwilligen Mitarbeitern…
Nur dank vielen freiwillig engagierten Menschen ist ein lebendiges und frohes Pfarreileben möglich. Immer wieder sind wir auf der Suche nach neuen helfenden Händen.
Die Mitarbeit in einer Pfarrei ist auch für Sie ein Gewinn: neue Kontakte können geknüpft werden, man kann aktiv zum Pfarreigeschehen beitragen und findet ein Stück Heimat.
Diese Einsätze können sporadisch sein oder verbindlich über eine bestimmte Zeitspanne. Einsätze finden im Vordergrund bei Pfarreifesten oder still im Verborgenen statt. Auch die Einsatzgebiete sind sehr unterschiedlich. Welche Möglichkeiten zur Mitarbeit es gibt, ist auf der Innenseite dieses Prospektes sichtbar.
Wenn Sie interessiert an einer Mitarbeit sind, füllen Sie den Talon aus und kreuzen Sie die für Sie interessanten Angebote an.
Infos: Martina Helfenstein, 041 769 71 42 martina.helfenstein@pfarrei-baar.ch
Prospekt/Anmeldung
Therese Kalbermatter
Quartierkontakt, Kommunionhelferin, Mitarbeitende beim Tauffamilienbrunch, Mitglied des Kirchenchors und des Pfarreirates
«Eigentlich habe ich mich immer schon sozial betätigt. Als ich schliesslich einen Theologen heiratete, unterstützte ich ihn immer tatkräftig – sei dies bei der Offenen Tür (Weihnachtsfeier) der Pfarrei oder beim Kuchenbacken für andere freiwillige Helfer/innen. Dies habe ich immer gern getan. In allen Aufgaben habe ich mich stets akzeptiert und wohl gefühlt. Eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dass irgendetwas mühsam gewesen ist. Ich konnte immer rechtzeitig ein bestimmtes Engagement beenden. Im Laufe der Zeit habe ich viele verschiedene Leute kennen gelernt. Gerade diesen Austausch mit den anderen Personen in den Vereinen oder auch nach den Gottesdiensten schätze ich sehr. Jüngere Leute haben andere Ideen und Gedanken, von welchen ich – besonders im Pfarreirat – gerne profitiere.»
Lisbeth Pfister
Quartierkontakt mit Geburtstags- und Adventsbesuche, Kommunionhelferin, Mitarbeitende beim Neuzuzüger- und Tauffamilienbrunch und bei der Offene Tür.
Ich wuchs in einer Familie mit 12 Kindern auf. Einander helfen gehörte immer dazu. Immer schon hatte ich Freude mich nicht nur für meine Familie, sondern auch gegen aussen zu engagieren. Durch die Arbeit in der Pfarrei St. Martin wird mein Alltag bereichert. Ich lerne die verschiedensten Leute mit den unterschiedlichsten Auffassungen kennen. Da man die Arbeit freiwillig tut, kann man auch nein sagen und nach einigen Jahren wieder mit einer Aufgabe aufhören und dann vielleicht eine neue beginnen. Diese Freiheit, die man bei einer bezahlten Arbeit viel weniger hat, geniesse ich.
Leitartikel Pfarreiblatt 2009/18
Freiwilligenarbeit – mehr als ein Job
Sich einzusetzen für eine Gemeinschaft, sich in der freiwilligen Arbeit zu engagieren bedeutet für viele ein grosser persönlicher Gewinn. Zu merken, dass die eigene Arbeit und Tätigsein eine hohe Wertschätzung erfährt, ist für viele Menschen Ansporn, sich in der Freiwilligenarbeit zu engagieren. So auch in den Pfarreien des Kantons Zug. Dank dem Engagement von vielen hundert Menschen lebt die Kirche. „Die Kirche lebt von den Menschen, die sich engagieren“, so ist der Religionspädagoge Ueli Rüttimann aus Baar überzeugt. Uns so will denn auch die Pfarrei Baar einen besonderen Schwerpunkt in der Freiwilligenarbeit setzen. Martina Helfenstein, Sozialarbeiterin in der Pfarrei Baar, führt weiter aus. „Menschen engagieren sich auch in der heutigen Zeit. Für viele ist jedoch ein verbindliches, über längere Zeit andauerndes Mittun oft schwierig, sei es aus familiären oder beruflichen Gründen“ Eine grosse Herausforderung für die Sozialarbeiterin stellt auch die Alterstruktur der freiwillig engagierten dar. Ein Grossteil ist über 60 Jahre. Da will Martina Helfenstein Gegensteuer geben. Deshalb müssen auch Formen der Mitarbeit entwickelt werden, welche auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten von Interessierten Rücksicht nimmt.
Bereits heute arbeiten in der Pfarrei Baar über 300 Menschen in verschiedenen Projekten mit. Von der Organisation, über die Mitgestaltung vieler verschiedener Gottesdienste bis hin zum Quartierkontakt sind viele Möglichkeiten gegeben.