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Gebet

Guter Gott, auf deine Stimme wollen wir hören. Öffne unser Verstand und Herz, damit wir deine Botschaft aufnehmen und im Dienst an unseren Nächsten, dich erkennen durch Christus unsren Herrn. Amen

 

Aus dem Sonntagsevangelium: Die Verklärung Jesu

Es geschah aber: Etwa acht Tage nach diesen Worten nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus mit sich und stieg auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und siehe, es redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in Herrlichkeit und sprachen von seinem Ende, das er in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Und es geschah, als diese sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und überschattete sie. Sie aber fürchteten sich, als sie in die Wolke hineingerieten. Da erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Während die Stimme erscholl, fanden sie Jesus allein. Und sie schwiegen und erzählten in jenen Tagen niemandem von dem, was sie gesehen hatten. (EÜ 2016:Lk 9.28-36)

 

Quelle: Pixabay

 

Impuls

Jesus nimmt drei seiner engsten Freunde mit auf einen Berg, um ihnen einen neuen Blick auf ihn, ihr Leben und was auf sie zukommen wird, zu gewähren. Noch können die Drei nicht deutlich erfassen, was das Ganze zu bedeuten hat. Doch dieses Bergerlebnis veränderte wohl nachhaltig ihr weiteres Leben.

Erinnerst du dich an einen besonderen Moment auf einem Berggipfel? Wenn nicht, dann komm mit! Stell dir vor, du packst deinen Rucksack und gehst los. Zu Beginn deines Ausflugs spürst du mit Sicherheit, bei jedem Schritt, die Last deines Gepäcks. Doch mit jedem Schritt, den du aus dem Tal deines Alltags heraus in die Höhe steigst, entfernst du dich vom Tal deiner Sorgen. Der Blick beginnt sich zu weiten, du erkennst die Schönheiten um dich herum und vergisst für kleine Momente, dass du etwas auf dem Rücken trägst. Endlich auf dem Gipfel angekommen bestaunst du die Weite des Himmels, die tiefen Täler um dich herum und den steinigen Boden unter deinen Füssen. Leichtigkeit durchflutet deine Seele – dein Alltag ist weit weg – unten im Tal! Was für ein befreiendes Gefühl. Genau diese Momente möchte dir Jesus jeden Tag ermöglichen. Er möchte dich aus deinem alltäglichen Trott herausführen in eine Freiheit, wo du die Weite atmen kannst.

 

Zur Besinnung: Was brauche ich, um die Freiheit der Kindschaft Gottes zu spüren?