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Rückblick

 

 

 

 

 

„Im Rahmen des ökumenischen Mitenand-Nachmittags fand ein Ausflug in den Tierpark Goldau statt. Bei strahlendem Sonnenschein führte die Fahrt entlang des Zugersees zum Ziel, dem Tierpark Goldau.
Während eines Rundgangs mit zwei Rangers erhielten wir spannende und wissenswerte Einblicke in die heimische Tierwelt des Parks. Auch die Bären und Wölfe ließen sich von der warmen Frühlingssonne hervorlocken und genossen ein wohltuendes Sonnenbad.
Bei Kaffee, Kuchen oder einer feinen Glace genossen wir den Moment in der idyllischen Anlage, bevor es wieder zurück nach Hause ging. Für viele war der Besuch in Goldau voller schöner Familienerinnerungen und ein wunderbares Abenteuer.“

Für das Mitenand Namittag Team

Esther Pellegrini

 

Reformierte Kirche Bezirk Baar Neuheim

Esther Pellegrini
Alters- und Erwachsenenarbeit
Haldenstrasse 6
6340 Baar
041 760 06 75


Pippi Langstrumpf

Ein Singspiel von Jürg Heeb

25. Juni, 17.30 Uhr
26. Juni, 17.30 Uhr

im Pfarreisaal St. Martin

Mitwirkende:
Kinderchor Sing Sang Song
Schülerinnen und Schüler der Musikschule Baar

Eintritt frei
Kollekte für Médecins sans frontières

 


Öffnungszeiten Sekretariat Fronleichnam 

Das Pfarreisekretariat bleibt vom Mittwoch, 18. Juni, 11.30 Uhr bis Sonntag, 22. Juni geschlossen. 

Ab Montag sind wir wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie da. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage


Die Orgel für Kinder

Der verrückte Bauernhof

Sonntag, 1. Juni 2025, 16 Uhr
auf der Empore der Kirche St. Martin

Die spannende Welt der Orgel entdecken-
hören, staunen, mitmachen

Flyer


Rückblick

«Digitalisierung im Familienalltag aus biblisch-ethischer und pädagogischer Perspektive»

Technologische Innovationen zeigen einen tiefgreifenden «Impact» auf die Gesellschaft

Vor zwei Wochen lud die Pfarrei St. Martin in Baar zur Benefizveranstaltung «Digitalisierung im Familienalltag» ein. Es war der Auftakt einer Erwachsenenbildungsreihe «Am Puls der Zeit», welche durch Jenny Gmünder, Religionspädagogin in Ausbildung am RPI in Luzern, lanciert wurde.

Ihr Anliegen, dass auch die Kirche sich mit aktuellen Fragen rund um «Digitalisierung» und «Künstliche Intelligenz» beschäftigen soll, die sie vom theologisch-philosophischen Standpunkt beleuchten konnte, war ein Mehrwert für den Fachdiskurs.

Als Gastreferenten und -referentin wurden Professor Dr. theol. lic. phil. Peter G. Kirchschläger, Leiter des Instituts für Sozialethik ISE der Uni Luzern und Gastprofessor an der ETH Zürich, sowie Markus Brazerol, Prorektor der Schulen Baar, und Anita Schwelger, Fachlehrperson und Kindergärtnerin, eingeladen.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand «das Wohl des Kindes»; darum wurde eine freiwillige Spende zugunsten der Theodora-Stiftung erhoben.

Phubbing – ein Phänomen unserer Zeit

Gmünder hat in ihren beiden Vorträgen unter dem Titel «Digitale Transformation aus biblisch-ethischer Perspektive» und «Digitalisierung im Familienalltag – Auswirkung auf Kinder» beleuchtet, wie wichtig das verantwortungsvolle Handeln für Unternehmen wie auch für User und Userinnen von digitalen Geräten, wie Smartphones, sei. Insbesondere für Eltern, die Vorbilder für die Kinder sind, sei es von zentraler Bedeutung, die Kinder «nicht zu phubben», so Gmünder. «Das Phänomen von smartphone-cross-talk in zwischenmenschlichen Interaktionen sei schädlich für das Kind, denn ein Blick aufs Smartphone während des Dialogs mit dem Kind schwächt das Selbstwertgefühl und verobjektiviert das Gegenüber, was zu erheblichen Problemen im Sozialverhalten, in der Schule und im Umgang mit dem Handy führen kann.»

Verantwortungsvolles Handeln als Antwort auf die Herausforderungen unseres digitalen Zeitalters

Die Teilnehmenden durften mit ihren Fragen an der Verlosung von Kirchschlägers Buch «Digitale Transformation und Ethik» (2024) teilnehmen. Dr. theol. Damian Pfammatter und Mirco Triner gewannen ein Buch, welches mit einem Autogramm des Autors überreicht wurde.

Kirchschläger betonte bei der Beantwortung der Fragen, wie wichtig es ist, «dass die Verantwortung immer beim Menschen bleiben muss, da sog. «künstliche Intelligenz» keine Verantwortung übernehmen kann, da sie weder moralfähig noch frei und nicht einfach so vom Himmel gefallen ist. Auch ergibt es keinen Sinn, z. B. ein selbstfahrendes Auto zu bestrafen, indem man es nicht mehr an den Strom hängt.» Auf die Nachfrage von Gmünder, erklärte er, warum der Begriff «künstliche Intelligenz» ungeeignet ist. «Zwar ist «künstliche Intelligenz» künstlich, jedoch nicht intelligent, denn Intelligenz ist mehr als nur hohe Speicherkapazität, Rechnen und Geschwindigkeit. Menschliche Intelligenz ist vielschichtiger, gerade in der Moralfähigkeit sowie sozialer und emotionaler Intelligenz wird der Mensch die Maschine immer überragen», so Kirchschläger. Darum spricht er in seinem Buch von «datenbasierten Systemen», denn dieser Begriff beschreibt viel präziser, was «künstliche Intelligenz» wirklich ist. Ein verantwortungsvolles Handeln mit datenbasierten Systemen sieht er in der Schaffung einer internationalen Agentur für menschenrechtsbasierte datenbasierte Systeme (IDA) bei der UNO. Die IDA (idaonline.ch) soll als Zulassungs- und Regulierungsbehörde nach dem Vorbild der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und als Plattform für die globale technische Zusammenarbeit im Bereich der datenbasierten Systeme dienen.

Was Kinder brauchen

Im zweiten Podiumsgespräch mit Markus Brazerol, Prorektor der Schulen Baar, betonte er den Einsatz digitaler Medien als Lernunterstützung, jedoch sollen die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage der zwischenmenschlichen Beziehungen zur Eigenständigkeit angeleitet werden.

Anita Schwegler erklärte, wie sie als Montessori-Pädagogin und Kindergärtnerin den Umgang mit Kindern im Kindergarten pflegt. Auf Kinderfragen geht sie altersgerecht und pädagogisch vor. «Nicht einfach Google fragen, sondern ein Buch hervornehmen und gemeinsam nachschauen», denn nur so wird die Denkfähigkeit angeregt und die Lernfreude gesteigert.

Gmünder rundete die Benefizveranstaltung mit dem Ausblick ab, dass im Herbst 2026 eine weitere Fachtagung mit namhaften Referenten und Referentinnen, angeregtem Podiumsgespräch und Workshop anstehen wird. «Die Kirche bleibt am Ball», so die Intention Gmünder.